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Kinder
brauchen Eltern
Patenschaften
für tibetische
Flüchtlinge
im indischen Kloster Sera-Je
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Freiheit
Freiheit, Gesundheit und Bildung - für uns, die wir im Westen leben, eine
Selbstverständlichkeit. Darüber hinaus sind wir eingebettet in unsere Kultur,
die uns Sicherheit gibt und haben das Recht, diejenige Religion auszuüben,
der wir uns zugehörig fühlen. In anderen Teilen der Welt ist nichts so selbstverständlich.
Seit die Chinesen 1950 in Tibet einmarschierten und das bis dahin souveräne
Land besetzten, wurde die tibetische Kultur unterdrückt, die Religionsausübung
behindert, Klöster zerstört, Frauen zwangssterilisiert und Tausende von
Menschen zu Tode gefoltert. Die Flüchtlingszahlen steigen. Um ihnen ein
Leben in Freiheit zu ermöglichen, schicken die Tibeter ihre Kinder auf die
beschwerliche Flucht über den Himalaya nach Indien. |



Alljährlicher Besuch unserer Patenkinder
im Kloster Sera-Je, Februar 2002
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Unsere Patenkinder beim Mittagessen in
ihrem Wohnbereich im Kloster Sera-Je |
Gesundheit
Nach den Strapazen des wochenlangen Fußmarsches über die Berge müssen die
Kinder untergebracht und versorgt werden. Dies geschieht in mehreren großen
Klöstern, die in den letzten Jahrzehnten in Indien gegründet wurden, um
die tibetische Kultur im Exil zu erhalten und an die nächste Generation
weiterzugeben. Eines davon ist das Kloster Sera-Je in der Nähe von Mysore,
mit dem wir regelmäßig in Kontakt stehen. In Tibet war es üblich, daß Familien
oder sogar ganze Dörfer die Klöster mit Nahrung und Spenden versorgten.
Da diese Möglichkeit für die geflohenen Tibeter in Indien nicht besteht,
haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, die Flüchtlinge durch Patenschaften
zu unterstützen. Damit sichern wir ihnen nicht nur ein Leben in Freiheit,
sondern auch in Gesundheit, die in Indien durch zu hohe Arztkosten leider
immer noch ein teures Gut ist. |
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Bildung
Darüber hinaus gewährt die Patenschaft den Kindern eine kontinuierliche
und
solide Schulbildung. Neben Fächern wie Mathematik, Geographie, Philosophie
und Englisch werden sie nun auch wieder in Tibetisch unterrichtet, ein
Recht auf die Fortführung der eigenen Kultur, das man ihnen in Tibet verwehrt
- dort werden sie gezwungen, chinesisch zu sprechen und ihre Muttersprache
zu vergessen. Die Tibeter sind sehr kontaktfreudige und aufgeschlossene
Menschen. Gern können Sie daher an Ihr Patenkind schreiben, das Ihnen
mit Freude antworten und über seine schulischen Fortschritte berichten
wird. Beim Übersetzen der Briefe ins Englische und vice versa helfen wir
Ihnen gerne.
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Schulabschlußprüfung im
Kloster Sera-Je |
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Mit € 18,- im Monat können Sie die Patenschaft für einen Mönch im Kloster Sera-Je übernehmen.
Seit Dezember 2008 suchen wir auch Unterstützung für mittellose Nonnen in Tibet und für Kinder in Tibet, deren Eltern die hohen Schulgebühren der staatlichen Schulen nicht zahlen können. Eine Patenschaft von € 18,- im Monat erleichtert das Leben einer Nonne erheblich oder ermöglicht einem tibetischen Kind durch eine Schulbildung eine Chance auf ein selbstbestimmtes Leben.
Sollten wir Ihr Interesse an einer Patenschaft geweckt haben, senden Sie bitte das ausgefüllte Formular an uns zurück. Wir werden uns dann umgehend mit Ihnen in Verbindung setzen und Ihnen alle weiteren Informationen sowie einen konkreten Vorschlag für eine Patenschaft zusenden.
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Ich bin an einer Patenschaft interessiert:
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