Patenschaften
Mit € 18,- im Monat können Sie eine Patenschaft für einen Mönch, eine Nonne oder ein Kind in Indien oder Tibet übernehmen. Wenn Sie helfen möchten, dann füllen Sie bitte das weiter unten stehende Kontaktformular aus oder kontaktieren uns unter 030 / 833 93 62 oder per E-Mail: info@tibetzentrum-berlin.de.
Wir werden uns dann umgehend mit Ihnen in Verbindung setzen und alle weiteren Informationen sowie einen konkreten Vorschlag für eine Patenschaft zusenden.
Warum eine Patenschaft übernehmen?
Freiheit
Freiheit, Gesundheit und Bildung - für uns, die wir im Westen leben, eine Selbstverständlichkeit. Darüber hinaus sind wir eingebettet in unsere Kultur, die uns Sicherheit gibt und haben das Recht, diejenige Religion auszuüben, der wir uns zugehörig fühlen. In anderen Teilen der Welt ist nichts so selbstverständlich.
Seit die Chinesen 1950 in Tibet einmarschierten und das bis dahin souveräne Land besetzten, wurde die tibetische Kultur unterdrückt, die Religionsausübung behindert, Klöster zerstört, Frauen zwangssterilisiert und Tausende von Menschen zu Tode gefoltert. Vielen Menschen, besonders auch jenen, die ungehindert ihre Religion ausüben wollten, blieb nur die beschwerliche Flucht nach Indien, die viele nicht überlebten. Um ihnen ein Leben in Freiheit zu ermöglichen, schicken die Tibeter ihre Kinder auf die beschwerliche Flucht über den Himalaya nach Indien.
Gesundheit
Nach den Strapazen des wochenlangen Fußmarsches über die Berge müssen die Kinder untergebracht und versorgt werden. Dies geschieht in mehreren großen Klöstern, die in den letzten Jahrzehnten in Indien gegründet wurden, um die tibetische Kultur im Exil zu erhalten und an die nächste Generation weiterzugeben. Eines davon ist das große Kloster Sera-Je in der Nähe von Mysore/Südindien, mit dem wir regelmäßig in Kontakt stehen.
In Tibet war es üblich, daß Familien oder sogar ganze Dörfer die Klöster mit Nahrung und Spenden versorgten. Da diese Möglichkeit für die geflohenen Tibeter in Indien nicht besteht, haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, die Flüchtlinge durch Vermittlung von Patenschaften zu unterstützen. Damit unterstützen die Paten nicht nur das Leben der Flüchtlinge in Freiheit, sondern auch deren Gesundheit, die in Indien durch zu hohe Arztkosten leider immer noch ein teures Gut ist.
Bildung
Darüber hinaus unterstützten die Paten die Kinder und Flüchtlinge bei einer kontinuierlichen und soliden Schulbildung. Neben Fächern wie Mathematik, Geographie, Philosophie und Englisch werden sie nun auch wieder in Tibetisch unterrichtet, ein Recht auf die Fortführung der eigenen Kultur, das man ihnen in Tibet verwehrt - dort werden sie gezwungen, chinesisch zu sprechen und ihre Muttersprache zu vergessen.
Die Tibeter sind sehr kontaktfreudige und aufgeschlossene Menschen. Gern können Sie daher an Ihr Patenkind schreiben, das Ihnen mit Freude antworten und über seine schulischen Fortschritte berichten wird. Beim Übersetzen der Briefe ins Englische und vice versa helfen wir Ihnen gerne.
Unterstützung mittelloser Nonnen und Kinder in Tibet
Seit 2008 vermittelten wir bereits mehr als 60 Patenschaften für mittellose Nonnen und für Kinder in Tibet, deren Eltern die hohen Schulgebühren der staatlichen Schulen nicht zahlen können. Eine Patenschaft erleichtert das Leben einer Nonne erheblich und gibt einem tibetischen Kind durch eine Schulbildung eine Chance auf ein selbstbestimmtes Leben.
Kontaktformular Für Patenschaften
Ich interessiere mich für eine Patenschaft für: